Monday, August 21, 2006

 

Laughlin- Tag 4

Nach dem Frühstück und einer kleinen Abkühlung im Pool (die Temperaturen liegen hier übrigens bei ca. 45°C im Schatten), fuhren wir Richtung Downtown Scottsdale.

Dieser kleine, schnuckelige Ort ist sehr unamerikanisch. Es gibt so gut wie gar keine hohen Gebäude und zudem kann man alles zu Fuß erkunden.

Bei den Temperaturen hier ist das allerdings eher eine Herausforderung und da wir nicht für den Iron Man trainieren, haben wir es dann doch vorgezogen die Sighseeing Tour auf amerikanische Weise vorzunehmen.
D.h. Parkplatz -hopping, 10 Min. aussteigen, Fotos schießen und auf zur nächsten Location.

Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Laughlin. Dieses Mal hatten wir uns eine andere Strecke herausgesucht.

Diese führte uns zuerst nach durch die Berge von Flagstaff (7000 ft = 2135 m ü.N.) in Richtung Prescott (die ehemalige Hauptstadt Arizonas). In Prescott wollten wir eigentlich einen Zwischenstop einlegen, aber nachdem sich herausstellte, dass es hier doch nicht so viel zu sehen gab, fuhren wir einfach nur durch.
Tja, dank der bescheidenen Beschilderung, einiger Baustellen und lücken in unserem Atlas, landeten wir plötzlich auf einer ziemlich engen, kleinen Straße, vor uns ein riesiger Berg und es ging immer weiter hoch. Ob dahinter wohl Nevada liegt?!
Wir wollten es doch nicht darauf ankommen lassen und entschieden uns erst einmal anzuhalten und nach dem Weg zu fragen.
Eine nette alte Dame, die am Straßenrand im Auto saß, war auch sehr hilfsbereit und erklärte uns 10 Min. lang haargenau den Weg. Und dazu bekamen wir von ihr auch noch weitere Tips, wo wir unbdingt einen Zwischenstop einlegen sollten und und und.

Also nachdem sie uns so viel interessantes über den Ort Seligman erzählte hatte mussten wir natürlich dorthin und in der von ihr empfohlenen Dairy-Creamery ein Eis essen.

Und sie hatte Recht!!! Der Umweg hat sich allemal gelohnt, denn der "Ort" ist Teil der Route 66. Bestehend aus nur einer handvoll alten Hütten, ist hier alles im 50er und 60er Jahre Stil touristisch aufgemacht. Kunterbunt stehen hier die Oldtimer und andere Reliquien herum. Wirklich sehenswert.

Auch der Besuch in der Eisdiele war ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis!!!


Am frühen abend erreichten wir dann unser Ziel Laughlin. Eine kleiner Casino-Stadt, die direkt am Colorado River liegt. Leider entpuppte sich die Stadt eher als Rentner-Ausflugsziel und daher zogen wir es dann doch vor nach dem Essen und einem kleinen Spaziergang den Rest des Abends vor der Flimmerkiste zu verbringen. Den Start der neuen Serie "Vanished" konnten wir uns nach der interessanten Vorschau nicht entgehen lassen.

Sunday, August 20, 2006

 

Arizona - Tag 3

Heute stand ein Ausflug nach Sedona auf dem Plan.

Nach nur 1,5 Std. Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht. Mit Pink Jeep Tours ging es dann weitere 2 Std. lang, teilweise Offroad durch die Berge Sedonas.









Diese faszinierende Landschafte ist Teil des Grand Canyon Plateaus und diente bereits zahlreichen Westernfilmen als Kulisse.


















Die Einwohner Sedonas haben den zahlreichen Felsformationen hier Namen gegeben. Links die "Talking Indians" und rechts "The kissing couple". Passt doch, oder?!

Und hier die "Not - so -newly - weds"!

Die Stadt selbst besteht wie auch Scottsdale überwiegend aus Upscale-Villen und Gallerien, daher gibt es auch architektonisch viel zu erkunden.


Saturday, August 19, 2006

 

Auf nach Arizona - Tag 2

Ziemlich früh gings dann auch schon wieder raus aus dem Bett und runter zum Buffet, denn mit leerem Magen reist es sich nur halb so gut.

Und auf nach Arizona! Unser Ziel, wieder einmal Scottsdale, in der Mitte des Staates. 5 Stunden Autofahrt lagen vor uns, aber bei der Scenic Route die dorthin führt, ist sogar das Autofahren ein tolles Erlebnis.






Durch die Wüste Nevadas ging es erst hoch in die Berge und anschließend vorbei an den riesigen Saguaro Kakteen, die plötzlich aus dem nix auftauchen und wie Wälder erscheinen.





In Scottsdale angekommen, hatten wir erst leichte Orientierungschwierigkeiten, denn sobald es hier dunkel wird, sieht man so gut wie nix mehr. Die schnuckelige, kleine Stadt, in der überwiegend riesige Villen, Boutiquen und Gallerien zu finden sind, ist kaum beleuchtet und dazu sind auch noch alle Gebäude dem Wüstenstil in Farbe und Form angepasst.
Lediglich die Sterne blitzten klar und deutlich vom nächtlichen Himmel herab, was und allerdings bei Suche nach dem Super-Steak Restaurant auch nicht half.
Nach einer halben Stunde herumirren drehten wir also wieder um, aber hungern mussten wir dann doch nicht, dank Pei Wei (einer uns bereits aus Texas bekannten Asian Fusion Kitchen)!!!

Friday, August 18, 2006

 

Vegas - Tag 1

Durch den Trubel, den es in letzter Zeit wieder bezüglich des Fliegens gab, hatten wir uns entschieden ziemlich früh schon zum Flughafen zu starten. Doch zum Glück blieben die langen Schlangen am Security Check wider erwarten aus und es ging ziemlich relaxed zu.

21:30 Uhr, endlich Boarding-Time! Und hey, 23 Uhr Landung in Vegas!
Nein, ganz so schnell ging es doch nicht, in Nevada ist es lediglich 2 Std. früher als bei uns in Texas.

Und obwohl wir schon etwas müde waren von der Reise und dem Zeitunterschied, konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, das Hotelcasino im "The Orleans" zu erkunden, wo wir unsere erste Nacht verbracht haben.

Das bunte Blinken der Automaten und die vielen Bing-Geräusche sind einfach zu verlockend und immer wieder faszinierend. Wer kann bei sowas schon ans schlafen denken?!

Wednesday, August 16, 2006

 

Wochenbericht - 100 Tage in Texas

Kaum zu glauben, aber wahr; mittlerweile sind wir schon seid über 100 Tagen in Texas. Die Zeit bis hierhin scheint wie im Flug vergangen zu sein. Hier eine kleine Zwischenbilanz:

Während in Deutschland das Thermometer in den letzten drei Monaten Werte zwischen 10 und 35 Grad angezeigt hat, war es in Houston gleichbleibend warm oder besser heiss. Wir haben hier wirklich jeden Tag Temperaturen um die 35 Grad gehabt. Das soll auch noch mindestens bis Ende September so bleiben. Ehrlich gesagt, ist Ende August, Anfang September die wärmste Zeit des Jahres. So berichten es zumindest Einheimische. Auf unseren letzten Stromaberchnungen kann man den Temperaturanstieg auch ganz gut nachvollziehen. Die Kosten fuer Klimaanlage schlagen deutlich zu Buche.

Bisher habe ich sage und schreibe zwei Tage Urlaub gehabt. Der Arbeitstag vergeht hier aber wie im Flug, sodass ich das "Durcharbeiten" gar nicht so gemerkt habe. Trotzdem Grund genug mal die nächste Woche nicht zur Arbeit zu gehen und stattdessen eine Woche in Las Vegas und Arizona zu geniessen. Der naechste Urlaub im Oktober ist auch schon geplant. Wir werden zunaechst Kai (auch Siemens Informand) und Andrea in Philadelphia, PA (siehe Link "Kai in Malvern" auf der linken Seite) besuchen und anschliessend eine 5-Taegige Kreuzfahrt ab Galveston Richtung westliche Karibik nach Mexiko machen.

Haben uns letzte Woche den "World Trade Center" Film im Kino angesehen. Am zweiten Tag nach der Premiere waren lediglich 10 Besucher im Kino. Ist also nicht unbedingt der Kassenschlager. Während Angela den Film als "ergreifend" einstuft, fand ich ihn nicht soo toll.

Fuer das letzte Wochenende hatten wir eigentlich auch einige Ausflugspläne. Da wir aber mehr oder weniger am Pool versackt sind, ist daraus nichts geworden. Ein kurzer Blick in die Angebote der Sonntagszeitung hat uns dann doch noch zum Einkaufen bewegt. Wir waren noch in Houston an der Westheimer Road und haben mit der High Society von Texas einen Starbucks Kaffee aus dem Pappbecher geschlürft. Man muss dazu sagen, dass die Westheimer Road sozusagen die Fifth Avenue von Houston ist. Es gibt hier die Galleria Mall und einige mehr oder weniger exklusive Läden sowie Bentleys, Jaguar etc. zu bestaunen. Insgesamt ein durchschnittliches Wochenende ohne grosse Highlights.

Sunday, August 06, 2006

 

Austin - Die Hauptstadt von Texas

Es war mal wieder Wochenende und somit genuegend Zeit einen "Tagesausflug" zu machen. Ziel sollte diesmal Austin, die Hauptstadt des Staates Texas sein. Austin, deutlich kleiner als Houston und Dallas, liegt etwa zweieinhalb Stunden westlich von uns entfernt. Die Strecke dorthin fuehrt vorbei an zahlreichen Longhorn Rindern und man mag es kaum glauben vereinzelten Oelpumpen, die auch noch in Betrieb sind.

Austin selbst ist ein eher gemuetliches Staedtchen bzw. Studentenstadt, die vor allem bekannt fuer ihre Kneipenszene und Live Musik ist. So soll es doch schon mal vorkommen, das Sheryl Crow in einer Bar vorbei schaut und einfach Ihre Gitarre auspackt fuer ein Privatkonzert. Das Motto der Stadt lautet "Keep Austin weird", also sinngemaess uebersetzt "Lasst Austin eigenartig". Und es ist in der Tat eine etwas eigenartige Stadt, die man halt gesehen haben muss, wenn man schon mal in Texas ist.



Als Hauptstadt Texas' hat Austin natuerlich auch ein Captiol. Das Texas State Capitol ist, wie sollte es anders auch sein sogar noch ein wenig groesser als das US Capitol in Washington. Everything is bigger in Texas. Erstaunlicherweise war das gesamte Gebaeude an einem Sonntag zur Besichtigung geoeffnet. Keine Sicherheitskontrollen oder aehnliches und alle Sitzungssaele etc. konnten bestaunt werden. Alles in allem sehr patriotisch. Selbst die Tuerbeschlaege hatten das Texas Wappen eingraviert. Auch W. war in Texas bereits Gouvernor.




 

Texas Kulturerbe - Guadeloupe River Tubing

Aufgrund des grossen Erfolges unseres ersten Tubing Ausfluges in das Texas Hill Country nach New Braunfels haben wir uns am Wochenende nochmal in die Region zum Tuben aufgemacht. Auch dieses mal haben wir die fast drei Stunden Autofahrt billigend in Kauf genommen. Fuer texanische Verhaeltnisse ist das naemlich nur um die Ecke.

Frueh um acht ging es los, schnell bei Rudy´s BBQ gestaerkt und dann ab auf den Fluss. Im Tube Haus schon als Wiederhohlungstaeter entlarft haben wir wieder dort unsere Tubes gemietet. www.tubehaus.com .



Ich muss sagen, auch im hochsommerlichen August war das Flusswasser immer noch irgendwie frisch. Nach wie vor handelt es sich ja um ein fliessendes Gewaesser. Da die Frauen es vorgezogen hatten, den Tag lieber schoppend im Outlet Center zu verbringen waren wir nur zu zweit auf dem Fluss. Das heisst, mit ungefaehr 10.000 anderen Tubern.


Na, habt Ihr uns schon erkannt ? Das Foto ist von der Bruecke direkt nach dem "Einstieg" in den Fluss gemcht worden. Alles in allem ist das Tuben an sich schon nahezu als Texas Kulturerbe zu bezeichnen. Es ist im Sommer eine äussert beliebte Freizeitbeschaeftigung, die mit Spring Break und Mardi Gras Atmosphäre zu vergleichen ist. Es war wieder mal ein sehr gelungener Ausflug. Wenn alles glatt geht und das Wetter auch noch mitspielt geht es vielleicht im September nochmal nach New Braunfels. Dann zum letzten Tuben der Saison so zu sagen.

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