Thursday, November 30, 2006

 

Black Friday

Noch spektakulaerer als der Thanksgiving Day an sich ist "The day after Thanksgiving" oder auch Black Friday. Statistisch gesehen ist das der Tag an dem der Einzelhandel von den roten Zahlen, die er zuvor im Jahr geschrieben hat in die schwarzen Zahlen rutscht. Das Weihnachtsgeschaeft beginnt. Ein Angebot jagt das naechste und die Geschaefte oeffnen bereits um 5 Uhr morgens. Das konnten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Schnell haben wir jedoch gemerkt, dass wir nicht die einzigen waren. Ungelogen standen vor Circuit City, dem Laden, den wir uns als Start in den Black Friday auserkoren haben, bestimmt 200 Leute in einer Langen Schlange auf dem Parkplatz vor dem Geschaeft. Und es war erst 04:30. Eine halbe Stunde spaeter ist diese Schlange nochmal um die gleiche Laenge gewachsen. Es lief jedoch recht zivilisiert ab. Kein Gedraenge oder aehnliches. Fuer alle Faelle wurde trotzdem der Sherriff mit zwei Wagen geordert um fuer Ordnung zu sorgen. Wir konnten ohne Probleme unsere Sachen (SD Karten, CDs, DVDs etc.) zu Schnaeppchenpreisen einkaufen und machten uns um 06:30 auf zur naechsten Shopping Attraktion, der Katy Mills Mall. Hier stuermten bereits die Massen zum legendaeren Balloon Drop, etwa 500 mit Preisen befuellten Luftballons die von der Decke regnen und darauf warten, von der Meute gefangen zu werden. Marco hatte das Glueck einen 20$ Einkaufsgutschein zu ergattern. Bereits am fruehen Nachmittag hatten wir dann genug geshoppt, der Kofferraum war gut gefuellt und wir konnten uns auf den Rueckweg machen. Insgesamt betrachtet ein sehr erfolgreicher Einkaufstag.

Tuesday, November 28, 2006

 

Thanksgiving

Am letzten Wochenende konnten wir einen der wohl amerikanischsten Feiertage erleben. Jedes Jahr am vierten Donnerstag im November wird hier Thanksgiving gefeiert. Praktischerweise wird am Freitag danach auch nicht gearbeitet und somit hatten wir alle ein vier Tage Wochenende.







Begonnen haben wir den Tag mit einem Besuch der jaehrlichen Thanksgiving Parade in Downtown Houston. Nicht ganz so gross, wie die beruehmte Parade in New York City, ist der Umzug in Houston aber immerhin der groesste in ganz Texas. Wenigstens hatten wir besseres Wetter als die Leute in New York. Vorstellen muss man sich die ganze Veranstaltung wie einen Karnelvasumzug (mit der Aussnahme, dass nicht alle betrunken sind ;-) ) Da die Strassen schon vor Beginn der Parade voller Leute waren, haben wir uns das Spektakel von einem Parkhausdach angesehen und somit den kompletten Ueberblick.


Die Zeit zwischen der Parade und dem grossen Thanksgiving Dinner hat sich Marco, der hier zur Zeit mir Marina zu Besuch ist, mit Fallschirmspringen vertrieben. Schnell die deutsche Springerlizens vorgezeigt, eine amerikanische gekauft und ungefaehr 20 Seiten an "Liability Releases" unterschrieben und schon konnte es losgehen. Die Zeit hat dann immerhin noch fuer zwei Spruenge gereicht.

Natuerlich wollten wir es uns nicht nehmen lassen, zum Thanksgiving Dinner einen typischen Truthahn zu servieren. Kuechenchefin Angela hat das Ruder in die Hand genommen und nach vier Stunden im Ofen war der Vogel fertig. Fuer den ersten Turkey ist es auch sehr gut gelungen. Satt geworden sind wir alle und die "Leftovers" konnten wir noch die drei naechsten Tage essen. Somit ist der Truthahnbedarf fuer dieses Jahr auch gedeckt.

Wednesday, November 22, 2006

 

Early bird catches the bike

Endlich hat auch für mich wieder das Arbeitsleben begonnen, diesmal nicht im Büro, sondern auf dem Rad!

Genauer gesagt darf ich von nun als Fitnesstrainerin bei 24h Fitness www.24hourfitness.com
Montags und Mittwochs um 5:30 a.m. (ja richtig, das ist früh morgens) die Leute mit Spinningstunden quälen.

Die ersten beiden Stunden habe ich bereits hinter mir und muss sagen, dass es mir echt Spaß macht die Leute zum schwitzen zu bringen.

Ob man es glaubt oder nicht, der Fitnesswahn treibt die Leute bereits zu früher Morgenstund ins Studio, alle Laufbänder sind besetzt und der Kurs ist ebenfalls sehr gut besucht.

Wer fit sein will muss eben leiden und schlafen kann man später noch!

Saturday, November 18, 2006

 

Viva LA$ VEGA$

Angefangen hat mein Kurztrip nach Vegas in Houston mit der "Wagenübergabe" an Angela, die drei Stunden vor meinem Abflug in Texas ankommen sollte. Hat auch alles ganz gut geklappt und es hat wie gesagt noch fuer einen Kaffee zusammen mit Angela gereicht. Dann machte ich mich auf durch die Sicherheitskontrolle und ab nach Vegas. Zwei Stunden Verspätung musste ich noch in Kauf nehmen, da es an diesem Tag recht windig in Houston war und nicht alle Lande- bzw. Startbahnen genutzt werden konnten. War fuer mich uebrigens die erste richtige Verspaetung in den USA.

Angekommen in Sin City machte ich mich schnellstmoeglich auf den Weg ins T.I., wo schon Bernd mit knurrendem Magen auf mich wartete. Immerhin war es mittlerweile schon 10:30 abends. Während man in anderen amerikanischen Staedten um diese Zeit bestimmt nichts mehr zu Essen bekommen wuerde, ist das in Vegas relativ unproblematisch. Viele Restaurants haben rund um die Uhr geoeffnet. Zum Wiedersehen gab es erstmal ein schoen grosses Steak. Anschliessend haben wir noch ein wenig die Casinos unsicher gemacht. Geendet hat der Abend fuer uns mit der Locals Night in der hoteleigenen Disco "Tangerine". Mittlerweile war es dann auch schon 4 Uhr morgens. Das sollte dann fuer den ersten Tag auch gereicht haben.

Am zweiten Tag machten wir uns direkt nach dem Aufstehen (also gegen Mittag) auf den Weg nach Downtown Las Vegas. Im Golden Nugget haben wir unser "Fruehstueck" eingenommen. Angelockt von 10$ freien Spielchips und der taeglichen Ford Mustang Verlosung sind wir abends nochmal nach Downtown gefahren. Auch wenn das Los auf jemand anderes gefallen ist haben wir uns die gute Laune nicht verderben lassen und uns Las Vegas gemaess eingekleidet. (Bilder folgen noch, sobald Blogger wieder richtig geht)


In diesem Outfit ging es abends noch durch die Clubs und Casinos. Am naechsten Morgen sind wir dann frueh um sieben in unsere Betten gefallen. Unser Hotel Checkout sollte um 12 sein, wurde aber dank Bernd's Verhandlungsgeschick auf 13 Uhr verschoben. Somit haben wir doch noch unsere guten fuenf Stunden Schlaf bekommen. Die Koffer waren bis eins auch gepackt und wurden erstmal im Hotel verstaut. Es stand noch ein ganzer Tag in Vegas bevor. Hoehepunkt sollte heute der Ausblick und die Achterbahn auf dem Stratosphere Tower sein. Am Abend hiess es "Good Bye Las Vegas". Bernd Stand ein Nachtflug nach Miami bevor, von wo er weiter ueber Frankfurt und Oslo ins norwegische Haugesund fliegen sollte. Bei mir war der Rueckweg nicht ganz so extrem. Obwohl es auch ein "Red Eye Flight" war, konnte ich nach drei Stunden Flugzeit wieder texanischen Boden betreten.

Alles in allem, war Vegas wie immer faszinierend und auf jeden Fall die anstrengende Reise wert. Sehr schoen, Bernd mal wieder gesehen zu haben. Immerhin hatten wir uns schon letztes Jahr in Vegas getroffen. Vielleicht sollten wir das jetzt jedes Jahr machen...

Thursday, November 16, 2006

 

Houston - I'm back

So, nach meinem 11-tägigen Deutschland "Urlaub" habe ich nun wieder amerikanischen Boden unter den Füssen. Toll!

Habe die paar Tage echt genossen und möchte mich noch einmal auf diesem Wege bei allen bedanken, die mich in der Zeit mit Frühstück, Mittag und Abendessen versorgt haben und mir Literweise Kaffee gekocht haben!!!

Natürlich auch nicht zu vergessen, die gute Pflege unserer Wohnung! Die Pflanzen leben alle noch und sehen sogar besser aus, als jemals zuvor! Danke Marina - good job!

Ok, der Flug 12 Std. war eigentlich recht angenehm, naja die LH hat wieder einmal ihr bestes gegeben und ausser leichten Verspannungen im Nacken und den Beinen bin ich relativ fit hier in Houston gelandet. Immigration und Zoll gingen ziemlich schnell über die Bühne und Andre wartete auch schon.

Aus dem letzten Post habt ihr ja bereits entnehmen können, dass er mal wieder in Richtung Vegas gedüst ist, diesmal ohne mich. Und dank gutem timing, hatten wir am Flughafen nach meiner Ankunft noch Zeit für einen Kaffee und die Autoübergabe, bevor es dann für ihn los ging.

Nach dem auspacken der Koffer, naja, viel war es ja nicht, habe ich mich dann erst einmal etwas erholt und bin auch schon wieder im Tagesrhythmus drin.

Wednesday, November 08, 2006

 

Wiedersehen in Vegas

Der aufmerksame Bloggleser wird sich vielleicht noch an unser letztes Flugabenteuer erinnern, bei dem wir beide ja zwei Freiflüge im Wert von je $300 "gewonnen" haben. Einer dieser Gutscheine spielt in diesem Post eine nicht ganz unwichtige Rolle. So kam es wie der Zufall es will, dass mich gestern ein guter Kollege aus der Siemensausbildung mit einer sehr spontanen Idee angeschrieben hat. Bernd (auf dem Bild) war vor einem Jahr im Infojahr in Boca Raton, FL und verbringt dort zur Zeit auch seinen Urlaub. Bernd war schon letztes Jahr bei unserer Hochzeit in Vegas mit dabei und wurde dort offenbar ebenfalls vom Vegas Fieber gepackt. Also schlug er spontan vor, ob wir uns nicht dort nächste Woche treffen sollen. Mit dem Fluggutschein in der Hand musste ich natürlich nicht lange überlegen und werde nächste Woche für drei Tage in die Wüste Nevadas fliegen. Freu mich schon drauf...

Sunday, November 05, 2006

 

Temperatursturz in Houston - Es wird Herbst

So schnell kann es gehen. Letzte Woche haben wir noch von hochsommerlichen Temperaturen berichtet und nur fünf Tage später ist das Quecksilber deutlich in den Keller abgerutscht. Liegt aber glücklicherweiser nur an einer vorübergehenden Kaltfront, die vom Westen her nach Texas zog und im Prinzip in den gesamten USA für Temperaturen deutlich unter den normalen Werten gesorgt hat.




Keine Sorge, Eiskratzen mussten wir noch nicht, aber alles was unter 10 Grad Celsius ist, kommt uns von der Sonne Verwöhnten schon deutlich zu kalt vor. Nächste Woche kommen die uns bekannten 25 Grad wieder zurück. Angela wird sich jetzt für die nächsten 10 Tage mit kaltem Wetter abfinden müssen, da sie am Freitag für Ihren Zwischenbesuch nach Deutschland aufgebrochen ist. Dementsprechend war auch die letzte Woche hauptsächlich von Reisevorbereitungen geprägt. Immerhin müssen wir alle Sachen, die wir hier mittlerweile angesammelt haben auch Stück für Stück nach Deutschland schaffen. Ich kann nur sagen, dass wir die 2x 25kg Freigepäck bestens ausgenutzt haben.

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