Tuesday, June 06, 2006

 

Neues aus dem Lone Star State

Da wir mittlerweile einige Rückmeldungen aus Deutschland zu unserem Blogg erhalten haben wollte ich auch mal einen Wochen-Zwischenbericht einstellen, damit in Good Old Germany auch weiterhin alle Interessierten über unser Leben in Texas informiert bleiben...

Angela hat am Wochenende mit Ihrer Ausbildung zur Fitnesstrainerin begonnen. Das ganze wird von 24 Hour Fitness, einem der größten Fitnessketten der USA angeboten. Das Wochenende war also für Angela von Sport und Kursen geprägt. Da wir uns immer noch ein Auto teilen habe ich quasi den Chauffeur gespielt. Da auch ein Chauffeur mal eine Pause braucht, habe ich mich tagsüber schön in die Sonne am Pool geknallt und ein bisschen Sport im Fitnessraum der Appartmentanlage gemacht. Bei gut 30 Grad im Schatten hatte ich auch keine andere Wahl ;-)

In Sachen Arbeitserlaubnis für Angela haben wir auch die ersten Erfolge zu berichten. Wir haben gestern ein Bestätigungsschreiben der entsprechenden Behörde erhalten. Nun wissen wir wenigstens, dass Angela's Antrag auch eingegangen ist. Es kann sich also nur noch um ca. 7 Wochen Wartezeit handeln, bis das ganze bearbeitet wird.

Die Zeit zwischen den Wochenenden verbringe ich natürlich größtenteils im Büro. Während ich in den ersten Wochen quasi etwas geschohnt wurde, bin ich jetzt Zeitgleich in mehreren Projekten eingebunden. Angefangen von der Pflege einer Balanced Scorecard, über monatliche Reportings für das Stammhaus in Duisburg bis hin zu einem Projekt, dass sich mit dem Ausbau einer Lagerhalle in Bürofläche beschäftigt, ist alles vertreten. Langweilig wird es also nicht. Ach ja, bevor ich es vergesse, ich habe auch wieder mit Spanischunterricht angefangen. Diesmal unterrichtet von einer Argentinierin, die sich schon auf die Weltmeisterschaft freut. Ich glaube fast, dass man hier in Südtexas mit Spanisch sogar noch besser zurecht kommt als mit Englisch :-) So sieht's übrigens bei mir auf der Arbeit aus. Es ist ein typisches amerikanisches Cubicle. Wobei, so typisch ist es gar nicht. Ich habe nämlich, auch wenn man es nicht sieht, quasi einen Fensterplatz. Nur leider kann ich aus meinem Fenster nicht herausgucken. Wurde einfach eine Trennwand davor gestellt.


Keine Angst, den temporary chair auf dem Bild habe ich mittlerweile gegen einen ordentlichen ausgetauscht. Steffen, falls Du das lesen solltest: Ich kann jetzt schon fast so schnell auf der Laptoptastatur tippen wie Du ;-)

Mit dem Gebrauchtwagenkauf sind wir auch ein ganzes Stückchen weiter. Vielleicht müssen wir uns bald kein Auto mehr kaufen. Zufälig habe ich erfahren, dass mein Arbeitskollege Alan einen 1999er Ford Expedition verkauft. Wenn der Deal klappen sollte kommen hier bald die Bilder rein, damit Ihr Euch ein Bild vom amerikanischen Autoverständnis machen könnt.


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