Saturday, September 23, 2006

 

Zwei Pfälzer in Houston

Fast natlos and Arno und Karola ging der Besuchermarathon bei uns in Houston weiter. Diesmal beehrten uns zwei junge Herren aus der Pfalz: Klaus also known as Dr. Feddreee und sein Kumpel Tobi. Feddree dürfte meinen Mülheimer Kollegen noch sehr gut als "der Praktikant" bekannt sein.

Beide hatten zunächst eine sehr gewagte Tour durch den Lone Star State Texas bin hin nach Louisiana geplant. Alles in nur fünf Tagen. Nach einer spontanen Umplanung haben beide zunächst eine Nacht in Houston vebracht, sind dann weiter nach South Padre Island und über San Antonio und Austin wieder zurueck zu uns gefahren. Immerhin auch sportliche 1000 Meilen in vier Tagen. Für Ihre Rundreise haben sich beide extra einen Mietwagen genommen. Die Freude auf einen großen Amischlitten wurde von Alamo Rent-a-car etwas gebremst. Als Mietwagen bekamen die beiden einen Volskswagen [sprich: Wolkzwogn] Jetta. Sehr ungewöhnlich fuer eine amerikanische Autovermietung, aber wahrscheinlich haben die es nur gut gemeint ;-)

Für die verbleibenden drei Tage Sightseeing in und um Houston haben wir dann noch das mittlerweile schon obligatorische Programm auf Lager gehabt. Zunächst haben wir uns nochmal Richtung Westen zum Tuben auf dem Guadeloupe River gemacht. Diesmal war es aber dann wirklich das letzte Mal in der Saison. Den Fluss hatten wir fast fuer uns alleine, da es laut Kalendar jetzt endgültig Herbst ist. Auch wenn das Wetter weiterhin warm ist, haben die Amerikaner mit dem Sommer abgeschlossen. Nur Gary (der Vermieter der Tubes) ist weiterhin zuversichtlich. Zitat: "I'm counting on that global warming thing! So we can tube on Christmas eve."

Am Samstag stand dann nochmals Sightseeing in Downtown Houston auf dem Plan. Die Sonne brannte von oben, als wir durch die am Wochenende menschenleeren Häuserschluchten gelaufen sind. Zum krönenden Abschluss ging es abends in unseren Stamm Saloon, die Red River Dancehall. Die Stimmung war wie immer grandios. Selbst am Samstag kosten dort alle Getränke 75 Cents. Da lassen sich auch die 5 Dollar Cover Charge ohne weiteres verkraften. Hoffentlich haben Feddre und Tobi keinen Kulturschock davongetragen. Mitten in der Nacht haben dann beide noch Ihre Koffer gepackt, da es für sie Sonntags morgens schon weiter nach Kalifornien ging. Das war jetzt vorerst der letzte Besuch. Weiter geht es dann erst im November.

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