Sunday, October 15, 2006
Abenteuer Fliegen in den USA

'So far so good' dachten wir uns bis zum Rücklfug. Nachdem sich in der Abfertigungshalle eine riesige Schlange gebildet hatte meinte ein netter Continental Mitarbeiter, wir sollen doch draussen am 'Curbside Checkin' unser Gepäck aufgeben. Gesagt getan. Es dauerte auch nur bis zur Sicherheitskontrolle als wir gemerkt haben, dass unsere Bordkarten gar nicht auf unseren Namen ausgestellt waren. Wir also wieder zurück zu dem Mitarbeiter, der dann versucht hat uns die richtigen Borkarten zu geben. Das wiederum war gar nicht so einfach, da sich heraustellt hat, dass mit unserer Umbuchung von Houston nach Newark aus unerklärlichen Gründen unsere Reservierung für den Rückflug einfach mal storniert wurde. Schön, dass es nur Sonntag Abend war uns so ziemlich alle Flüge nach Houston total ausgebucht waren. Verzweifelt gab der Mitarbeiter unseren Fall an seine Kollegin weiter, die auch alles gegeben hat. Es wurden uns 'Alternativen' wie Übernachtung in Newark und Flug am nächsten Morgen um 5:45 angeboten. Ausserdem wurden wir gefragt ob Dallas (5 Autostunden) weit von unserem Zuhause entfernt wäre und ob wir nicht von dort mit einem Mietwagen nach Houston fahren könnten. So langsam wurden wir nervös, da ja schließlich am nächsten Tag unsere Mexiko Kreuzfahrt losgehen sollte. Nach langem Suchen und Telefonieren hat es die Mitarbeiterin dann doch geschafft, dass der Computer zwei Bordkarten ausgespuckt hat. Allerdings ohne Sitzplätze. Diese sollten wir erst am Gate erhalten. Nachdem wir durch die Sicherheitskontrollen dorthin gehetzt sind, haben wir auch unsere Plätze bekommen. In der ersten Reihe mit riesiger Beinfreiheit. Geht also doch ;-)
Nach einstündiger Verspätung um 11:00 in Houston angekommen gab's gleich die nächste Überraschung. Unser Koffer sind natürlich auf dem falschen Namen mitgeflogen und sollten erst eine weitere Stunde später ankommen. Kein Problem meinte die nette Frau im Gepäckbüro. Der Koffer würde noch in der Nacht oder spätestens mit einer Eillieferung am frühen Morgen zu uns nach Hause gebracht werden. Als späteste Lieferzeit nannte ich 11:00 morgens, da wir ja dringend unsere Sachen für die nächste Reise brauchten. Natürlich hat es bis halb zwölf gedauert, sodass wir nur noch unsere gebrauchte Wäsche raus- und frische Sachen einpacken konnten. Dann sind wir auf direktem Wege nach Galveston aufgebrochen.
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