Saturday, October 21, 2006
Kreuzfahrt nach Mexiko
Als Kontrastprogramm zum Sightseeingmarathon im kühlen Nordosten sind wir am 16. Oktober auf eine fünftägige Kreuzfahrt Richtung Mexiko gestartet. Für uns als erste Seereise hatten wir natürlich alte Traumschiffsendungen und AIDA-Erfahrungen von Freuden im Hinterkopf. Der Hafen von Galveston liegt nur 1,5 Autostunden von uns entfernt, also wollten wir uns auch diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Im strömenden Regen in Galveston angekommen ging es nach kurzer Passkontrolle an Bord der Carnival Ecstasy. Beim Check-in wurden wir erstaunlicherweise als Nicht-Amerikaner nicht benachteiligt. Was uns bei der Flughafeneinreise immer geärgert hat, hat uns hier umso mehr gefreut. 99% der Carnival Passagiere kommen aus den USA. Also war die Schlange für US Citizens auch entsprechend lang. Als Visitors konnten wir ohne langes Warten gleich nach der zügigen Passkontrolle an Bord gehen.
Carnival Cruise Lines ist die grösste Kreuzfahrtgesellschaft der Welt und in den USA unumstritten die wohl beliebteste. Das 'Fun Ship' Ecstasy ist mit über 2000 Passagieren und 920 Besatzungsmitgliedern auf alle Fälle eine sogenanntes Mega Ship.
Ein kurzes Fazit vorab: Wir waren beide begeistern von der Kreuzfahrt und unsere Erwartungen wurden auf jeden Fall übertroffen. So eine Seereise ist wirklich sehr empfehlenswert und dies wird sicherlich nicht unsere letzte Kreuzfahrt gewesen sein.
Ich muss zu dem Foto dazu sagen, dass es sich nicht um das Bild bei unserer Abreise handelt. Wie bereits gesagt hat es dazu in Strömen geregnet, sodass wir noch nicht einmal ein ordentliches Bild machen konnten. Die Ausmaße dieses Sturms konnten wir aber erst richtig auf hoher See spüren. Laut Captain waren die Wellen dort bis zu 4 Meter hoch. Da helfen auch die Stabilisatoren nicht mehr großartig. Die Auswirkungen waren dass viele Leute dank Seekrankheit gar nicht erst zum Abendessen erschienen sind. Die oberen Sonnendecks mussten aufgrund des starken Winds geschlossen werden und die abendliche Show mit Tanzeinlagen wurde aus Sicherheitsgründen in eine Comedyshow umfunktioniert.
Nachdem wir mit Blitzen und Gewitter ins Bett gegangen sind, standen wir am nächsten Morgen bei herrlichem Sonnenschein und knapp 30 Grad irgendwo im Golf von Mexiko (unter Texanern auch als Golf von Texas bekannt) wieder auf. Wir hatten den ganzen Tag auf hoher See vor uns und konnten das gesamte Freizeitangebot an Bord wahrnehmen. Angefangen vom Pool, über Fitnesscenter, bis zu mehreren Restaurants die alle bereits im Reisepreis inklusive waren, liessen wir es uns gut gehen. Animation und Unterhaltung gab es natürlich auch ohne Ende. Am Abend war dann die 'Formal Night' angesagt um das klassische Kreuzfahrtflair zu vermitteln. Zum Dinner gab es Spezialitäten wie Hummer und Ente. Den krönenden Abschluss bildete das Gala Mitternachtsbuffet nach der Show.
Unser erster Hafen war Progresso in Mexiko. Eigentlich nur ein kleines Fischerdorf ist Progresso nur knapp zwei Busstunden von Chizen Itza, einer der größten und am besten erhaltenen Maya-stätten. Auf mehreren Hektar reihen sich hier die Tempel, Opferstätten, Sportanlagen usw. aneinander. Unser Tourguide hat immer wieder erwähnt, was für ein frieldiches Volk die Maya doch waren. Im gleichen Satz ging es aber immer wieder um menschliche Opfer, die für die Mayagötter gemacht wurden. Maya sind übrigens nur gut 1,30 Meter gross. Davon konnten wir uns aber selbst ein Bild machen, da exstremst viele Mayas dort versucht haben Holzmasken und ähnliches an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Am Nachmittag ging es wieder zurück an Bord der Ecstasy. Den erlebnisreichen Tag haben wir bei einer mexikanischen Pooldeckparty ausklingen lassen.
Der zweite angelaufene Hafen war Cozumel, dem Palma de Mallorca füer Amerikaner. Cozumel ist sehr bekannt für seine Korallenriffs und die karibische Meereswelt. So lag es nahe, dass wir als Landausflug eine Schnorcheltour gebucht hatten. Es war auch langsam an der Zeit, dass Angela ihre panische Angst vor (schwimmenden) Fischen verliert. Ein kleines Motorboot fuhr uns insgesamt zu drei verschiedenen Tauchplätzen. Es war einfach herrlich in dem wirklich kristallklaren Wasser zu schnorcheln und dabei sowohl Korallen als auch unzählige Fische zu sehen. Selbst Angela hatte nach dieser Schocktherapie ihren Spass am Schnorcheln gefunden. Als Höhepunkt bekamen wir ca. einen Meter von uns entfernt eine Barracuda zu sehen, der laut Tauchlehrer aber keine Menschen angreifen würde. Na dann ist ja gut. Nach dem 'Tauchgang' hatten wir noch ein wenig Zeit die mexikanische Wirtschaft weiter anzukurbeln indem wir ausreichend Souvenirs gekauft haben. Am späten Nachmittag legte die Ecstasy wieder Richtung Galveston ab.
Es stand uns noch ein sehr erholsamer Tag auf See bevor. Heute war noch einmal Essen, Relaxen, Essen, Animation, Essen, Pool usw. angesagt. Dazu herrlichster Sonnenschein. Hatte ich schon erwähnt, dass ma auf dem Schiff rund um die Uhr essen konnte ? ;-) Wir haben es dann doch auf die drei Hauptmahlzeiten und vielleicht noch ein paar Snacks zwischendurch beschränkt. Aber Buffets, Pizza, Sandwiches, Burger und selbst der im Reisepreis inklusive Zimmerservice standen 24 Stunden zur Verfügung. Wirklich gutes Essen war allgegenwärtig. Samstag morgen waren wir dann wieder in Galveston.
Alles in allem, waren das auf jeden Fall fünf sehr erlebnisreiche und man mag es kaum glauben abwechslungsreiche Tage. Angela hatte immer ihre Bedenken mit 2000 Leuten auf einem Schiff "eingesperrt" zu sein. Das Schiff war jedoch so riesig, dass dieses Gefühl gar nicht erst aufkam. Bei dem Service der einem hier geboten wird erscheinen selbst die USA als Servicewüste. Wie schon gesagt können wir so eine Kreuzfahrt auf jeden Fall nur weiterempfehlen. Trotz des vielen Essens haben wir während der fünf Tage übrigens nicht merklich zugenommen.
Carnival Cruise Lines ist die grösste Kreuzfahrtgesellschaft der Welt und in den USA unumstritten die wohl beliebteste. Das 'Fun Ship' Ecstasy ist mit über 2000 Passagieren und 920 Besatzungsmitgliedern auf alle Fälle eine sogenanntes Mega Ship.Ein kurzes Fazit vorab: Wir waren beide begeistern von der Kreuzfahrt und unsere Erwartungen wurden auf jeden Fall übertroffen. So eine Seereise ist wirklich sehr empfehlenswert und dies wird sicherlich nicht unsere letzte Kreuzfahrt gewesen sein.
Ich muss zu dem Foto dazu sagen, dass es sich nicht um das Bild bei unserer Abreise handelt. Wie bereits gesagt hat es dazu in Strömen geregnet, sodass wir noch nicht einmal ein ordentliches Bild machen konnten. Die Ausmaße dieses Sturms konnten wir aber erst richtig auf hoher See spüren. Laut Captain waren die Wellen dort bis zu 4 Meter hoch. Da helfen auch die Stabilisatoren nicht mehr großartig. Die Auswirkungen waren dass viele Leute dank Seekrankheit gar nicht erst zum Abendessen erschienen sind. Die oberen Sonnendecks mussten aufgrund des starken Winds geschlossen werden und die abendliche Show mit Tanzeinlagen wurde aus Sicherheitsgründen in eine Comedyshow umfunktioniert.
Nachdem wir mit Blitzen und Gewitter ins Bett gegangen sind, standen wir am nächsten Morgen bei herrlichem Sonnenschein und knapp 30 Grad irgendwo im Golf von Mexiko (unter Texanern auch als Golf von Texas bekannt) wieder auf. Wir hatten den ganzen Tag auf hoher See vor uns und konnten das gesamte Freizeitangebot an Bord wahrnehmen. Angefangen vom Pool, über Fitnesscenter, bis zu mehreren Restaurants die alle bereits im Reisepreis inklusive waren, liessen wir es uns gut gehen. Animation und Unterhaltung gab es natürlich auch ohne Ende. Am Abend war dann die 'Formal Night' angesagt um das klassische Kreuzfahrtflair zu vermitteln. Zum Dinner gab es Spezialitäten wie Hummer und Ente. Den krönenden Abschluss bildete das Gala Mitternachtsbuffet nach der Show.
Unser erster Hafen war Progresso in Mexiko. Eigentlich nur ein kleines Fischerdorf ist Progresso nur knapp zwei Busstunden von Chizen Itza, einer der größten und am besten erhaltenen Maya-stätten. Auf mehreren Hektar reihen sich hier die Tempel, Opferstätten, Sportanlagen usw. aneinander. Unser Tourguide hat immer wieder erwähnt, was für ein frieldiches Volk die Maya doch waren. Im gleichen Satz ging es aber immer wieder um menschliche Opfer, die für die Mayagötter gemacht wurden. Maya sind übrigens nur gut 1,30 Meter gross. Davon konnten wir uns aber selbst ein Bild machen, da exstremst viele Mayas dort versucht haben Holzmasken und ähnliches an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Am Nachmittag ging es wieder zurück an Bord der Ecstasy. Den erlebnisreichen Tag haben wir bei einer mexikanischen Pooldeckparty ausklingen lassen.
Der zweite angelaufene Hafen war Cozumel, dem Palma de Mallorca füer Amerikaner. Cozumel ist sehr bekannt für seine Korallenriffs und die karibische Meereswelt. So lag es nahe, dass wir als Landausflug eine Schnorcheltour gebucht hatten. Es war auch langsam an der Zeit, dass Angela ihre panische Angst vor (schwimmenden) Fischen verliert. Ein kleines Motorboot fuhr uns insgesamt zu drei verschiedenen Tauchplätzen. Es war einfach herrlich in dem wirklich kristallklaren Wasser zu schnorcheln und dabei sowohl Korallen als auch unzählige Fische zu sehen. Selbst Angela hatte nach dieser Schocktherapie ihren Spass am Schnorcheln gefunden. Als Höhepunkt bekamen wir ca. einen Meter von uns entfernt eine Barracuda zu sehen, der laut Tauchlehrer aber keine Menschen angreifen würde. Na dann ist ja gut. Nach dem 'Tauchgang' hatten wir noch ein wenig Zeit die mexikanische Wirtschaft weiter anzukurbeln indem wir ausreichend Souvenirs gekauft haben. Am späten Nachmittag legte die Ecstasy wieder Richtung Galveston ab.Es stand uns noch ein sehr erholsamer Tag auf See bevor. Heute war noch einmal Essen, Relaxen, Essen, Animation, Essen, Pool usw. angesagt. Dazu herrlichster Sonnenschein. Hatte ich schon erwähnt, dass ma auf dem Schiff rund um die Uhr essen konnte ? ;-) Wir haben es dann doch auf die drei Hauptmahlzeiten und vielleicht noch ein paar Snacks zwischendurch beschränkt. Aber Buffets, Pizza, Sandwiches, Burger und selbst der im Reisepreis inklusive Zimmerservice standen 24 Stunden zur Verfügung. Wirklich gutes Essen war allgegenwärtig. Samstag morgen waren wir dann wieder in Galveston.
Alles in allem, waren das auf jeden Fall fünf sehr erlebnisreiche und man mag es kaum glauben abwechslungsreiche Tage. Angela hatte immer ihre Bedenken mit 2000 Leuten auf einem Schiff "eingesperrt" zu sein. Das Schiff war jedoch so riesig, dass dieses Gefühl gar nicht erst aufkam. Bei dem Service der einem hier geboten wird erscheinen selbst die USA als Servicewüste. Wie schon gesagt können wir so eine Kreuzfahrt auf jeden Fall nur weiterempfehlen. Trotz des vielen Essens haben wir während der fünf Tage übrigens nicht merklich zugenommen.
Comments:
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Na Ihr zwei,
sieht so aus als wäre Mexiko immer eine Reise wert....
Klasse Fotos! Lässt einen wirklich ins schwärmen kommen.
Grüße aus der sympathischen Stadt an der Ruhr
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sieht so aus als wäre Mexiko immer eine Reise wert....
Klasse Fotos! Lässt einen wirklich ins schwärmen kommen.
Grüße aus der sympathischen Stadt an der Ruhr
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